Katrin Dirheimer

Katrin Dirheimer

Rheinfighters Katrin Dirheimer
Wohnort: Köln
Geboren: 05.07.1987

Wie bist du zum Kickboxen gekommen?

In einer Diskothek wurde ich tätlich angegriffen. Danach dachte ich mir: "Du musst dich wehren können." Zusammen mit einem Freund bin ich dann regelmäßig zum Kickboxen gegangen. Sportliches Interesse hatte ich allerdings schon immer. Ich habe viele Jahre Leichtathletik gemacht, wo ich auch auf Kreis(meister)-ebene erfolgreich sein konnte. 

Wann hast du mit dem Kickboxen angefangen?

Vor 3 Jahren.

Was waren deine sportlichen Erfolge?

Mein größter Erfolg war auf der WM in Karlsruhe in 2011, wo ich allen vier Kategorien, in denen ich gekämpft habe, gewinnen konnte. Das war fast schon Fließbandarbeit, den ganzen Abend zu kämpfen. Dort erfolgreich zu sein war für mich persönlich das tollste Erlebnis.

2010 habe ich die Weltmeisterschaft der WKA der Amateure im Vollkontakt gewonnen. Im Leichtkontakt-Teamkampf hab ich dort ebenfalls die Goldmedaille gewonnen. 2011 habe ich zunächst in Kiev bei der WKPA-WM Gold im K1 und im Vollkontakt geholt. Bei der WKA-WM in 2011 habe ich beim Leichtkontakt-Teamkampf die Goldmedaille geholt. Dort habe ich ebenfalls Gold im Voll- und Leichtkontakt-Kickboxen sowie im K-1 gewonnen.

Bei meinem ersten Profikampf habe ich bei der DKKO in Leverkusen gekämpft. Dort konnte ich die Europameisterschaft gewinnen. 

Was motiviert dich?

Am Kampfsport fasziniert mich, dass man nie auslernt. Wenn ich mir meine Kämpfe im Nachhinein ansehe, bemerke ich immer wieder wieviel es noch zu verbessern gibt. Kickboxen ist ja viel mehr als nur bloßes Draufhauen. Man lernt sehr viel über sich selbst. Der Kampf ist nur der krönende Abschluss, das Training ist als Weg dort hin viel wichtiger. 

Welche Disziplin liegt dir am meisten (K1, Kickboxen, englisches Boxen)?

Bisher gab es noch keinen reinen Faustkampf für mich. Am meisten liegt mir sicherlich K1 und Vollkontakt. Aber auch Leichtkontakt macht mir sehr viel Spaß, da es hier spielerischer zugeht und mit einer gewissen Leichtigkeit verbunden ist. 

Wer ist deine größte Inspiration bzw. dein Vorbild?

Obwohl ich zum Beispiel Muhamed Ali faszinierend finde und seine sportlichen Leistungen herausragend waren, würde ich solche Größen der Boxhistorie nicht als meine Vorbilder bezeichnen. Stattdessen sind die Trainer eine große Inspiration für mich. Die Erfahrung, die meine Trainer mitbringen, ist für mich sehr beeindruckend und oft habe ich das Gefühl, ich könnte da niemals heran reichen. Besonders im Sparring mit Frank Fiedler wird das für mich immer wieder deutlich. 

 
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